Etel Mittag-Fodor. Ein Leben, nicht einmal ungewöhnlich für diese Zeit und diesen Ort

Die Lebenserinnerungen der am Bauhaus politisierten Ungarin jüdischer Herkunft sind Zeugnis einer bewegten Künstlerbiografie, die durch den nationalsozialistischen Terror, Widerstand, Flucht und Exil geprägt wurde. Etel Mittag-Fodor (1905-2005) studierte von 1928 bis 1930 am Bauhaus und besuchte dort den Vorkurs, die Reklame- und Druckwerkstatt sowie die Fotoklasse bei Walter Peterhans. Während einer späteren Hospitanz am Bauhaus wirkte sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Bauhäusler Ernst Mittag, 1933 an einer Untergrundaktion gegen das NS-Regime mit und wanderte 1938 mit ihm nach Südafrika aus. Dort war sie zunächst weiterhin als Architektur- und Kinderfotografin tätig und engagierte sich in der Anti-Apartheid-Bewegung.

Etel Mittag-Fodor. Ein Leben, nicht einmal ungewöhnlich für diese Zeit und diesen Ort, Bauhaus-Archiv (Hrsg.) 2014.

ISBN: 3922613527

Bauhaus-Archiv Berlin
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