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Im Fokus: International

Bauhaus100Japan
Auch Japan feiert 100 jahre bauhaus – und das noch bis zum Herbst 2020

Haus Werk

Kunst und Natur – im australischen McClelland Gallery & Sculpture Park verschmelzen beide miteinander. Die private Sammlung der Familie McClelland hat zwischen Bäumen und Seen in Langwarrin ihre Heimat gefunden. Ein Ziel des Freiluftmuseums im Bundesstaat Victoria ist es, den Diskurs über das Zusammenspiel von Kunst im öffentlichen Raum durch Ausstellungen zu befeuern, die Arbeiten australischer und internationaler Künstler*innen in immer wieder neue Zusammenhänge bringen. Mit „Haus Werk“ widmen sich die Australier noch bis zum 15. März dem Bauhaus. Mit der Ausstellung untersuchen sie, ob sich das Bauhaus-Konzept verändert, wenn das kulturelle Umfeld ein radikal anderes ist. 

Zur Ausstellung
Jordan Marani
Jordan Marani, Haus Werk II (2019), pencil and acrylic on board, 30 x 40cm

Beyond Bauhaus

Im Londoner Royal Institute Of British Architects findet wieder zusammen, was zusammengehört: „Beyond Bauhaus – Modernism In Britain 1933 To 1966“ feiert die Geburtsstunde des Bauhauses und seine drei Helden Walter Gropius, Marcel Breuer und László Moholy-Nagy. Alle drei lebten in den 1930er Jahren in England und haben auch dort ihre Spuren hinterlassen. „Beyond Bauhaus“ blickt deshalb nicht nur in diese Zeit der architektonischen Auf- und Umbrüche zurück, sondern widmet sich auch dem „Danach“: Arbeiten der britischen Architekturbüros Maxwell Fry, FRS Yorke, Mary Crowley, Leslie Martin und Sadie Speight begleiten die Skizzen, Pläne und Fotos des Avantgarde-Trios.

Zur Ausstellung
RIBA Collections
House in Ferriby von Leslie Martin und Sadie Speight (1935)

kommt ans bauhaus

In Japan wechselt mit der Ausstellung „kommt ans bauhaus“ die Perspektive: Weg von den Ergebnissen, den Bauten, dem Design, der Typographie, der Kunst und den Alltagsgegenständen. Und hin zur Frage, wie die Lehrer am Bauhaus unterrichtet haben. Was ihre Methoden ausgezeichnet hat, wie der Dialog mit den Student*innen ablief, die Motivation, das Feedback. „kommt ans bauhaus“ nimmt die großen Dozenten und ihre Techniken unter die Lupe, betrachtet Kandinsky, Klee und Co. mal aus anderer Sicht. Vom 8. Februar bis zum 22. März macht die Ausstellung Station in Kagawa und tourt danach noch bis zum 6. September durch Japan.

Zur Ausstellung
Niigata, Niigata City Museum of Art
Ausstellungsplakat "kommt ans bauhaus!"

Transferumbau

In Tel Aviv können Sie im Max Liebling Haus – The White City Center noch bis zum 31. März mehr über das Ha’avara-Abkommen erfahren. Dieser Vertrag ermöglichte es den Zionisten, in Palästina von Nationalsozialisten in Deutschland Baumaterialien zu beziehen. Die Ausstellung „Transferumbau“ betrachtet dieses Transferabkommen aus künstlerischer, architektonischer und politischer Perspektive.

Zum Konzept der Ausstellung
Foto: Yael Schmidt
Tel Aviv: Max Liebling Haus, Treppenaufgang
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