Neue Forschungsartikel in der Online-Journal Edition Still Undead

Im vierten und letzten Kapitel „Still Undead“ – erstmalig gezeigt im Haus der Kulturen der Welt und weiterentwickelt mit dem Nottingham Contemporary (2019–2020) – erforscht „bauhaus imaginista“ den experimentellen Umgang mit einer Vielzahl neuer Medien am Bauhaus, in der Fotografie und im Film, mit kinetischen Skulpturen, visuellen Apparaten und Soundexperimenten.

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Neue Verfahren wurden im Exil in den Vereinigten Staaten fortgeführt und wirkten in der Bewegung des Expanded Cinema, in der visuellen Kommunikation sowie in den ersten Formen der Datenvisualisierung weiter. Auch auf dem Gebiet der elektronischen Musik und im Windschatten des Punks wurde das Bauhaus ein Vorreiter in Sachen Grenzüberschreitung. Moholy-Nagys Utopie eines Künstler-Ingenieurs wird zum Vorbild von Bands wie Kraftwerk und anderen. Der Sturm der Bauhaus-Studierenden gegen ästhetische Normen begünstigen die Aneignung durch spätere Generationen. In Großbritannien waren es Street Style, Grafikdesign und Elektronische Musik, geprägt vom „Basic Design“, eine britische Version des Bauhaus-Vorkurs, das in den 1950er-Jahren die britischen Kunstschulen revolutioniert hatte. Im Online-Journal www.bauhaus-imaginista.org werden laufend neue Ergebnisse der Forschungen und Recherchen vorgestellt.

1969 Massachusetts Institute of Technology, by permission of the MIT press
Hans M. Wingler, Bauhaus: Weimar, Dessau, Berlin, Chicago, Promotional Poster for the MIT press publication, Bauhaus.

Neue Artikel im Online Journal / Edition Still Undead


Mehr über bauhaus imaginista

Das internationale Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt erforschte über drei Jahre die globalen Verflechtungen des Bauhauses im Kontext der geopolitischen Veränderungen des 20. Jahrhunderts.

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